a visitor from santa monica, california...
Wahnsinn, wie groß oder auch klein die Welt doch ist. Wer sitzt da in jetzt gerade am Computer und surft auf eine kleine Seite in Deutschland, geschrieben von einem wohl weiblichen Wesen im mittleren Alter mit den üblichen Problemchen familiärer oder auch emotionaler Art?
- eine alternde Lady, die nicht schlafen kann? Nein, ich glaube, die haben jetzt Tageszeit.
- eine TipseSekretärin, die gerade mal zur Entspannung eine kleine Lektüre braucht
- ein pubertiernender Teenager, der auf der Suche nach der "Story" ist, und Gefühlswelten sprach in seiner Unwissenheit ein gewisses Zentrum an
- ein Senior, der die Welt gerade neu entdeckt
oder mein Traummann von vor - na, sagen wir 32 Jahren, Peter Barton geheißen, "Ein Prinz von einem anderen Stern" - gott, was war der süß !!!!!!!! Und so schwarze tolle Haare hatte der! Die Sendung lief immer nur auf dem niederländischen Programm, außerdem nur in Englisch, aber das war ja sowieso was für mich. Nee, war der schön!
Nach 20 Jahren hab ich ihn mal in einer anderen Sendung gesehen, aber da hatte er plötzlich so eine grausame Föhnwelle, schlimmer noch als Thomas Anders. Und da wußte ich, die Schwarmzeiten sind vorbei. In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich ihm aber - soweit ich mich noch erinnere - sogar mal einen Brief geschrieben. VIelleicht also ist er es ja tatsächlich!
Also, lieber Besucher aus Santa Monica,bitte hinterlasse eine Nachricht in diesem Blog, ich antworte garantiert! Auch wenn`s jemand ist, der nicht in o.g. Profile passt. Kein Problem, ich kann die Liste ja erweitern ;-)
... am Stück geschlafen in dieser Nacht, also, ich muss sagen, so schlimm wie Baldrian riecht, so gut wirkt es. Kein Schnarchen, keine wüsten Gedanken, kein Hin und Herwälzen - was will ich mehr. Und Mam natürlich auch...
... nein, auch der Onkologe versteht, dass ich so wenig Chemie wie möglich einsetzen möchte. Ich hoffe, die wüsten Gedanken bleiben fern.
Aber ehrlich: das Zeug würd ich nicht runterkriegen. Und der Kater ist auch völlig unbeeindruckt.
hier
danke liebe Kaffeetante! :-)
... war von der Schlafmenge her besser, dafür war der Inhalt der Pausen um so anstrengender:
Um halb fünf wachte sie mit Stöhnen auf, und sagte diesen Satz, vor dem ich mich im Grunde fürchte: "Ach, lass mich doch zum W. gehn". W = mein vor 21 Jahren verstorbener Vater.
Ihr tat nichts weh, aber dieses seit 4 Wochen andauernde Ausruhn und nichts tun läßt sie schlecht schlafen und dann kommen solche blöden Gedanken.
Vorgestern habe ich sie im Rollstuhl schon in den Garten gefahren und da konnte sie aus dem Sitzen heraus schon ein paar verblühte Blumen rausschneiden. Ein großes Erfolgserlebnis für sie. Gestern nun sind wir über den Rasen gewandert.
Und so hab ich sie diese Nacht daran erinnert, dass wir doch heute den Rasenschnitt verteilen müssen. Eine Arbeit, zu der ich noch nie Lust hatte und immer froh war, wenn sie es macht.
Und gleich ruf ich beim Arzt an, welches Schlafmittel passt bei ihr. Man man man.
meine Art mit Frust umzugehen: mich an Positivem freuen.
Das Treppengeländer ist gestern vom Schlosser angebracht worden - einfach und perfekt. Und weil die Terassentür sich nicht mehr abschließen ließ, hab ich ihn gefragt, ob er danach sehen könnte, mir ein Angebot machen für eine neue Tür.
Fachmann geht hin, schleift ab, Unterlegscheiben drunter - und die Tür schließt wieder wie neu. Seine Worte: "Die Tür hält noch ein Jahr, braucht jetzt nicht neu" fand ich richtig gut. (Er weiß allerdings, dass ich die Hauseingangstür dieses Jahr erneuern muss und er will den Auftrag gerne haben, weiß aber auch, dass die große Tür richtig teuer wird) Aber: positiv denken. Sich an kleinen DIngen freuen. das mach ich gerade.
bin ich, ist Mam, sie ist platt, wacklig, schlapp. Und kann sich an nichts erinnern.
und jetzt liege ich im Bett neben ihr und lausche und achte so sehr, ob sie noch atmet, und denke und denke und denke
und sehe meine Hände an und sehe, dass wenn mein Kopf beschäftigt ist, meine Haut in Stress ausbricht...
... Gedanken an den Gewissen. Von dem ich aber nur Antworten alle 3 Monate erhalte, keine Fragen. Schon blöd das alles.
... letzte Nacht war schon heftig, weil sie jede Stunde aufstehen wollte. Heute ist sie total unruhig, kann nicht schlafen.
Warum? Ich habe eben erfahren, dass sie stickum geraucht hat... das wirkt sich aufs Blut aus, auf den Kreislauf, auf den Magen...
Und ich weiß jetzt nicht, ob sie sich nicht wieder gestoßen hat, denn eben ist sie mir fast in die Arme gefallen...schei...
Krankheit Gesundheit... aber nach 4 Wochen bedeutet es bei meiner Mutter:
das Gedächtnis kommt wieder! Vor 3 Wochen habe ich sie gefragt, ob sie eine rauchen möchte, da hat sie mich mit großen Augen angesehen und gefragt: "Rauchen, was ist das???" und das von jemandem, der vor dem Unfall ein Päckli oder mehr am Tag rauchte.
Ich als ehemaliger Raucher bin extrem antirauch, von daher hab ich mich doch tatsächlich über den Spruch gefreut.
Heute nun hat sie nach einer Zigarette gefragt. Und geraucht auf der Terasse. Da gefährdet es nur die Fliegen, die zur Zeit in Massen hier auf dem Lande fliegen.
Soll ich jetzt froh sein, dass sie wieder raucht?
fragte mich meine Schwester gerade. Kommt er vom Sturz, von der Hirnblutung? Ja, von beidem, aber vor allem denke ich von den zwei Tagen Intensivstation. Angebunden, nur fähig, den Kopf wild hin und her zubewegen. Obwohl doch gerade der ruhig sein sollte bei der Hirnblutung. Und zwei Tage liegen bedeutet für ältere Menschen halt auch Unsicherheit beim Gehen, weil verlernt.
Aber ich bin sauer. Und gerade ist die Rechnung gekommen. 2900,- Euros für zwei Tage Bett mit Kabeln und Schläuchen. Zur Beobachtung. Nie wieder, wenn ich es irgendwie verhindern kann!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
das ist es zur Zeit. Rundumdieuhraufsicht.
Sie macht einiges schon allein, aber ich muss ihr immer sagen, wie es geht. Wie ein Zug, den man anstossen muss, damit er losfährt. Und dann abbremsen muss, wenn die Haltestelle kommt.
Ich bin froh, dass es so heiß ist, da will sie noch nicht in den Garten hinaus arbeiten. Heute waren wir zum ersten Mal die Treppe hinunter und mit dem Rollstuhl raus in die Sonne. Hat ihr gut getan.
Ich bin froh, dass es so heiß ist, weil dann trocknet die Wäsche in 2 Stunden draußen. Im Moment hasse ich nichts mehr als Wäscheberge im Keller, also wasche ich wie ein Weltmeister. Ha, wenigstens ich bin Weltmeister. :-)
und letzten Montag war ein Vormittag im Krankenhaus angesagt mit Thrombozyten-Gabe. Den Tag hat Mam gut überstanden, dafür war der Dienstag sehr schwer. Nur mit starken Schmerzmitteln hat sie den Tag und die Nacht vor Allem überstanden, zu schmerzhaft ist die Stelle am Steißbein...
Dafür war der Mittwoch wieder besser, ein paar Schritte sogar gegangen.
Und Heute morgen: erst stand sie allein auf und torkelte durch den Flur, stieß gegen eine Tür, gerade noch mal gut gegangen.
Das war morgens. So sehr gesagt, sie soll rufen, wir sind doch da, ... Und was passiert nachmittags: ich bin nur für 5 Minuten im Garten den Kindern die Hängematte aufhängen, Mam sitzt in der Küche und liest Zeitung - dachte ich. Als ich reinkam, stand da der Rollstuhl, und keine Mam drin. Auf dem Flur nicht, im Bad nicht. Nein, sie saß im Bett. "Mir war so duselig, da wollte ich ins Bett". An die Aktion um 6.30 heute morgen erinnert sie sich gar nicht... Dafür sind wir 4 Mal zu Fuß vom WC zum Bett gegangen. Die Beine sind so dünn geworden.
Morgen gehts wieder zum Krankenhaus. Blut abholen. Durch die vielen blauen Flecke hat sie zu wenig Blut in sich. da hilft auch nicht viel trinken.
Morgen gibts Sauerbraten, Kartoffelpü und den geliebten Möhrensalat. Mal sehn, wieviel sie schafft. Und Eis so viel sie will.
------ In einer Woche geht meine Schwester in Urlaub für 2 Wochen. Nach Schweden. Und ich muss mir eine Lösung für den Vormittag ausdenken, denn ich kann Mam nicht allein lassen, wenn ich arbeite.
Montag kommt der Medizinische Dienst... Was will ich? Das Mam top fit ist und er schnell wieder weg ist oder dass sie so flau ist wie Dienstag und Stufe 3 bekommt? Was für eine Zwickmühle. Bin ich dabei, ist sie ansprechbar. Bin ich nicht dabei, wird er kaum eine Antwort erhalten. Wir werden sehn. ich werde schreiben. hab heute oft Tränen laufen lassen und oft runtergeschluckt und zur Seite geblickt. Kann nicht drüber reden. Beim Telefoniernen kippt meine Stimme und ich kann nicht mehr. Also lass ich es und schreibe lieber. ##
Und es ist so schön heiss. Könnte ich so genießen, bei allem Waschen, Kochen, Arbeiten, Pflegen.
Danke danke danke an meine Schwester nebst Familie. Nur so ist zu schaffen, was wir gerade schaffen. Kontinuierliche 24-Stunden-Betreuung und Aufsicht und Gymnastik. Sis und ich wechseln uns mit dem Schlafen bei der Patientin ab.
Ich könnte sagen, es ärgert mich, dass der Medizinische Dienst zur Feststellung der Pflegestufe erst in 2 Wochen oder so kommt. Dann ist Mam wahrscheinlich und hoffentlich wieder mopsfidel. Also ärgere ich mich hier nicht sondern freue mich. Die paar Hirnzellen, die fehlen, belasten mich im Moment nicht.
Der Geruch hätte es mir ja eigentlich sagen können. Aber ich nahm an, das kommt von den Medikamenten, die sie im Krankenhaus noch bekommen hat. Als sie dann aber in der Nacht von Sonntag auf Montag alle 30 Minuten zum Örtchen gewandert wurde, haben wir am Montag gleich den HA informiert. Der kam, machte U-Test und schon ist klar, es ist eine astreine Blasenentzündung. Und woher? Katheter und seine Folgen. Und dieser Katheter war ganz grundlos, das ist auch noch das Ärgerliche! Also wieder eine Tablette mehr, und trinken trinken trinken. Ich liebe Blasen und Nieren Tee...
... Mutter ist Sonntag nachmittag gefallen und hatte eine dicke Beule am Kopf, im Krankenhaus wurden dann zwei Blutungen im Hirn per CT festgestellt. Meine Mutter hatte keine neurologischen Ausfälle, war ansprechbar. Weil das Neurologische Spezikh eine OP bei ihrem Blutbild, Alter und Vorerkrankung ablehnte, auch kein Platz frei war, wurde eine „Konservative Behandlung“ = Abwarten vorgeschlagen. Bin ich auch voll und ganz mit einverstanden.
Zur guten Beobachtung mit stündlichem Blutdruckmessen wurde meine Mutter dann auf die Intensivstation verlegt.
Montag morgen war meine Schwester mit Mann im Krankhaus, da war meine Mutter bereits im Bett fixiert, weil sie wohl „randaliert“ hatte, sich die Anschlüsse etc. (sie wurde katheterisiert) rausgezogen hatte oder wollte.
Als ich dann um 16.30 Uhr zu meiner Mutter kam (Intensivstation kommst Du normal nur morgens von 11.00 bis 12.00 und nachmittags von 16.00 bis 18.00 Uhr rein), hörte ich sie draußen schon brüllen (wohlbemerkt, durch zwei Schleusen hindurch!).
Nachdem ich 5 Minuten bei ihr war, wurde sie ruhig, war ansprechbar und so blieb sie auch die nächsten 1,5 Stunden, als ich da war, was die Krankenschwester gerne nutzte, um meine Mutter zu versorgen.
Während dieser Zeit habe ich dann mal nach einem Arzt gefragt, der dann auch kam und mir als erstes sagte, sie – das Krankenhaus – hätten sich schon mit dem Amtsgericht in Verbindung gesetzt und eine gesetzliche Betreuung für meine Mutter beantragt!----
Warum? Weil eine wichtige Untersuchung gemacht werden müsse und meine Mutter einwilligen müsse, aber aufgrund ihrer totalen Verwirrung nicht geschäftsfähig wäre. Ich habe dann gesagt, ich würde die Betreuung auf jeden Fall übernehmen, auch mit meiner Schwester als Vertreterin. Ich habe ihm dann nochmals alle Telefonnummern gegeben, unter der ich zu erreichen bin (das hatte ich aber auch schon gestern abend auf der Intensivstation abgegeben!)
Dienstag morgen erhielt ich im Büro dann um 10.40 Uhr einen Anruf vom Amtsgericht, die Sekretärin des Richters war dran, der habe ich den ganzen Sachverhalt dann geschildert und sie wollte die Information auch an den Richter weitergeben. Ich bin dann sofort zum Krankenhaus gefahren. Habe mit zwei Ärzten gesprochen, die mich noch mal eindringlich überzeugen wollten, dass dieses 2. CT mit Narkose und Kontrastmittel doch sehr wichtig wäre. Wichtig wofür? Nur zur Diagnose. Dort kam dann die Verfahrenspflegerin vom Amtsgericht, der ich den Fall dann schilderte, kurze Zeit später kam der Richter. Der hat mit meiner Mutter gesprochen, die klar war und nicht verwirrt, die aber sagte, dass sie mit den Fragen der Ärzte nichts anfangen könnte. Er wunderte sich auch über die Fixierung. Sagte dann eine vorübergehende Betreuung wäre das Richtige und ich habe ihm dann im Gespräch auch noch mal die besondere Situation erklärt. Er wird sich in einigen Wochen noch einmal bei uns melden.
Ich war ja vom Arzt unter Druck gesetzt worden, unbedingt meine Einwilligung zur Untersuchung bis mittags zu geben, weil die behandelnden Leute nur bis 16.00 Uhr da wären.
Ich bin dann erst nach Hause, mein Schwager ist dann mit zum Krankenhaus gefahren und er hat dann im einem Gespräch mit dem Arzt geklärt, dass heute die Untersuchung dann doch wieder nicht mehr so dringend wäre, weil meine Mutter ja keine Ausfälle hätte und ansprechbar wäre.
Durch die 2-tägige Liegezeit angebunden hat meine Mutter natürlich extrem blaue aufgescheuerte Handgelenke und Fußgelenke, ist nicht in der Lage zu gehen. Es wurde keine Krankengymnastik gemacht. Sie ist auch 2 Tage nüchtern geblieben. Als 82-jährige! Aber zerstochen an allen Armen, Händen, Beinen und Füßen, wegen ihrer zu geringen Blutgerinnung mit schwarz schimmernden Blutbeulen.
Ich stelle mir mal gerade den HORROR vor, selbst einen Unfall zu haben, mich nicht daran erinnern zu können, dann in einem Zimmer mit vielen Apparaten zu liegen und fest angebunden zu sein, sodass du nicht klingeln, dich nicht mal an der Nase kratzen kannst. Würde ich - würde nicht jeder - da verrückt werden?? Sch... WIe man es macht, ist es falsch. Hätt ich sie nicht ins KH gebracht, wäre ich schuld, wenn es schlimmer gelaufen wäre?
Gestern habe ich dann erst mal den Pflegedienst angeleiert zum täglichen Besuch , Krankengymnastik, Pflegestufenantrag angefordert. Für jemanden, der bis Sonntag nachmittag sich noch fast ganz selbst versorgen konnte.
Bett muss ich besorgen etc. Nachts einmal raus , Babyphon funktioniert J erste Nacht neben ihr wach verbracht, sie ist eine pflegeleichte Kranke, ihr tut nur alles weh vom langen Liegen und muss jetzt auch noch liegen. Mal sehen, wie sich die Mobilität entwickelt. Beule ist klein.
Kaffee schmeckt ihr, meine Möchtegern Küche auch. Zeitung lesen klappt in Anfängen auch schon wieder, erkennen tut sie alle und jeden und weiß, dass der Eiermann heute kommt...
Soweit soviel...
Die Krankengymnastik und stetiges Auffordern läßt die Hoffnung keimen, dass ein ewiges Liegen nicht nötig ist. Es ist dank Kniff der Krankenpflegerin auch etwas rückenschonender, sie aus dem Bett zu bekommen. Kniffe zeigen lassen! Die Aua-Schrei werden weniger, werden leiser.
Sie schläft allein, Babyphon ist gleich bei ihr, sie weiß, dass sie nur meinen Namen rufen muss, und schon geht bei mir oben ein telefonischer Alarm los und ich komme runter zu ihr.
Und so liege ich letzte Nacht, genieße meine ersten drei Stunden Schlaf in der Nacht, als der Alarm schrillt. Sekunden brauche ich nur, um in ihr Schlafzimmer zu kommen, vor Schreck läßt sie sich - gottseidank- in Richtung Bett zurückfallen. Sie ist aufgestanden. Allein. Wie hat sie das gemacht ohne sämtliche Alarme schon vorher durch ihr Aua schrillen zu lassen? Ich weiß es wirklich nicht. Aber von nun an lasse ich sie sich selbst aus dem Bett hiefen. Wir vermuten, dass die Schmerzen gar nicht vom Sturz herrühren, sondern einfacher Muskelkater sind, weil sie sich 2 Tage gegen die Fesseln gewehrt hat.
Ich denke, ich kann hier eine Mobilitätsgarantie aussprechen.
Und Feldermausohren? Tja, wir liegen ca. 200 Meter Luftlinie von einer Bahnstrecke entfernt. Und bei guter Windstellung hören wir es sehr laut. Eben auch das Babyphon. Und in der letzten Nacht kamen in der Zeit von 3-5 Uhr auf einmal alle paar Minuten Güterzüge. - und entsprechend Alarme. Nach dem 5. Runterlaufen (und 3-maligem WC-Stuhlbeglücken) habe ich das Telefon umgemodelt vom Babyphon auf Walkie Talkie. Nur - Mam muss ja nur einen Knopf drücken um mich zu rufen. Aber sie merkt sich den Knopf nicht...
Also liege ich die restlichen 1,5 Stunden der Morgenröte wach im Bett und lausche mit angespannten Ohren, ob sich was regt im Staate Pflegekemenate. Und so 5 Minuten vor Wecker höre ich tatsächlich etwas, springe aus dem Bett und jage die Treppe hinunter, schon eine tapsende Mam vor dem inneren Auge. Und was ist?
Sie liegt Zeitungraschelnd und lesend im Bett. Guten Morgen! Schön! Heute schläft Schwesterherz in ihrem Zimmer. Hat die es gut. Heute fahren keine Güterzüge!
(Dafür bekommt Mam heute eine Abführtablette, da sie zuletzt beim ersten Probesitzen am Dienstag den WC-Stuhl mit allem beglückt hat. :-)
Hatte ich eigentlich erwähnt, dass Mam - weil ihre Gehirnmasse in den letzten Jahren etwas geschrumpft ist - den Vorteil hatte, dass das Blut im Kopf Platz zum Ausdehnen hatte ohne Probleme zu bereiten? Positives Denken...